oder: Just Enough, Gesshin Claire Greenwood
Bei der Nippon Connection hatte ich ja an einem Workshop zum Thema Japanische Tempelküche teilgenommen (Bericht). Eine Teilnehmerin gab uns einen Buchtipp. Natürlich habe ich es sofort bestellt!
Der Inhalt:
Das Buch ist quasi in 11 Lektionen unterteilt, bei der jede sich mit einem bestimmten Ansatz/Thema/Sichtweise des Buddhismus beschäftigt. Jedes Kapitel ist mit passenden Rezepten ausgestattet und beginnt mit einer Erkenntnis/Anektode der Autorin. Zwischen den Rezepten beschreibt sie das Klosterleben und ihre Gedanken. Alle Rezepte sind Vegan und können nach Bedarf an die eigenen Essgewohnheiten angepasst werden.
Die Autorin:
Gesshin Claire Greenwood hat selbst über 5 Jahre in japanischen Klöstern gelebt und sich dort mit Zen-Buddhismus beschäftigt. Neben den täglichen Meditationen war sie mit für die Klosterküche eingeteilt. Hier hat sie viel über die Lebensweise von Zen-Nonnen und deren Einstellungen kennen lernen dürfen. Natürlich hat sie sich dort auch mit der Zubereitung japanischer Speisen auseinander gesetzt, und dieses Buch 2019 herausgebracht.
Hier ein englisch-sprachiges Interview mit der Autorin:
Fazit:
Es ist ein sehr interessantes kleines Kochbuch mit vielen neuen Anregungen und authentischen Rezepten. Auch wird einem bei genauem Lesen etwas über Buddhismus und deren Lebensansichten vermittelt. Jedoch nicht als eine Art Lehrbuch, eher als Wissen-to-Go zwischendurch. Gerade diese Kombination macht Lust sich mehr damit zu beschäftigen und neue Rezepte auszuprobieren.
Leider ist es bisher nur auf Englisch erhältlich, weshalb es wahrscheinlich nicht für jeden etwas ist... Wen das nicht stört, sollte sich das Buch mal näher ansehen :)
Ein Rezept habe ich bisher schon nachkochen können (hier).


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