Im Rahmen der Nippon Connection Anfang Juni habe ich an zwei Koch-Workshops teilgenommen. Der erste beschäftigte sich mit der japanischen Tempelküche. Geleitet wurde der Kurs von der Köchin Hijiri Hayashi, die selbst als Tochter eines Priesters im Tempel aufgewachsen ist. Sie selbst gibt mittlerweile Kochkurse im Raum Frankfurt. Weitere Informationen dazu findet ihr auf ihrer Webseite Casual Japanese Cooking
Die Herkunft der Shojin ryori
Angerichtet werden die Speisen wie in Japan üblich in verschiedenen Schalen, aus denen dann auch gegessen wird.
Bei dem Workshop haben wir eine kalte Sommersuppe und Sommergemüse zubereitet. Die Suppe bestand aus einer vegetarischen Suppenbasis (auf Algenbasis hergestellte Brühe), verschiedenen Gemüsen (Gurke, Cherrytomaten, etc.), Tofu und Miso als Würze.
Das Sommergemüse bestand aus Auberginen und Gurken, die in Sojasauce, Salz und etwas Ingwer eingelegt wurden.
Das Essen war sehr lecker und wirklich erfrischend. Für mich steht fest, dass ich es auf jeden Fall nochmal nachkochen werde und es eventuell auch etwas abwandeln werde. Gerade für heiße Sommertage ist es eine gute Alternative zu heißen Gerichten.
Zum Kurs kann ich nur sagen, dass ich es sehr toll fand, in einen weiteren Aspekt der japanischen Küche hineinzuschnuppern. Es hat mir ein neues Gebiet mit weiteren Rezepten eröffnet und ich werde mich auch weiterhin damit befassen. Die Leiterin war eine sehr liebe und nette Person, die auch sehr gut auf unsere Fragen einging und sich unserem Tempo angepasst hat. Da dieser Workshop dieses Jahr online stattfand, hatte ich auch die Möglichkeit dabei zu sein. <3 Und ihr könnt gespannt sein, was ich euch noch so alles über Japanische Tempelküche erzählen werde, sobald ich tiefer in die Materie eintauchen konnte =)

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