Mittwoch, 12. Juni 2019

Anschnallen, jetzt gehts rund! ...

oder: Die Ermordung des Commendatore: Eine Metapher wandelt sich 
Haruki Murakami 



Nach dem ich den ersten Teil gehört hatte, wollte ich mich gleich in den zweiten Teil stürzen, weil ich wissen wollte, wie die Geschichte weiter geht. 

Geschichte:
Mit dem Porträt der 13-jährigen Marie wächst allmählich das Selbstvertrauen des jungen Malers in seinen eigenen Stil. Die wiedergewonnene Sicherheit hilft ihm, das Ende seiner Ehe zu verarbeiten. Während der Sitzungen freunden sich das Mädchen und der Maler an. Er ist beeindruckt und erschrocken zugleich von Maries Klugheit und Scharfsinn. Mit ihr kehrt die Erinnerung an seine kleine Schwester zurück, deren Tod er nie überwunden und nach der er in jeder Frau gesucht hat. Auch in seiner eigenen, die, wie er erfährt, schwanger ist. Als Marie verschwindet, ist er fest davon überzeugt, dass dies im Zusammenhang mit dem Gemälde ›Die Ermordung des Commendatore‹ steht und dass nur das Gemälde und sein Maler ihm den Weg weisen können, um Marie zu finden. Ein Weg, der durch eine Luke in eine andere Welt führt. (Quelle: Dumont Verlag

 Meine Meinung: 
Die Geschichte um den Maler und sein 13-jähriges Modell nimmt in diesem Teil ziemlich an Fahrt auf. Im ersten Band plätschert die Geschichte so vor sich hin und führt auf den zweiten Band zu. Dieser überrascht mit vielen Ereignissen und so nimmt die Geschichte auch an Handlung zu. Man muss dann schon sehr aufmerksam sein, um der Handlung noch folgen zu können an manchen Stellen. Es ist gut geschrieben, bleibt spannend und macht auf jeden Fall Spaß. Es ist wieder ein typischer Murakami, der auch tiefgründiger ist. Mir hats sehr gefallen und werde es wohl auch nicht zum letzten Mal gehört/gelesen haben.


 

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