Montag, 10. Juni 2019

Halbzeit....

oder: ein halbes Jahr der Vorbereitung - 
Mein Sprach-Bullet Journal 


Im Jahresrückblick für 2018 habe ich schon angekündigt, dass ich vorhabe am JLPT im Dezember teilzunehmen. Um mich darauf vorzubereiten, habe ich mir einige Gedanken gemacht, wie ich das am besten anpacke. Neben entsprechenden Büchern, habe ich mir auch weitere Gedanken über die Methoden gemacht. Heute stelle ich euch eine Methode vor: 

Mein Sprach-Bullet Journal 

So ab September letzten Jahres habe ich interesse an Bullet Journals entwickelt (Ja, der Trend hat schon soooo ein Bart.... :x). Aber für ein Alltags-Journal reicht mir die Zeit irgendwie nicht so wirklich... 
Mir war es wichtig mein Lernen zu dokumentieren, um zu sehen, was ich erreicht habe und in welchen Bereichen ich vielleicht noch mehr tun sollte. Außerdem wollte ich so etwas wie eine Lernroutine schaffen und so entstand mein Bullet Journal fürs Japanisch lernen... 

allgemeiner Aufbau
Ich habe mir viele Gedanken gemacht, wie ich das Journal richtig anfangen könnte und habe mich dann dafür entschieden, die ersten Seiten mit jeweils einer Liste für Lernmaterialien, Filme, Serien und Bücher (auf Japanisch) anzulegen. In diese trage ich auch weiterhin ein, wenn mir etwas Neues in den Bereichen über den Weg läuft. Danach kommt eine Grammatikübersicht mit Hiragana, Katakana und grundlegenden Grammatikregeln auf einem Blick. Vor den Monaten kommt dann noch der Key, also was die einzelnen Zeichen bedeuten. 

Monatsaufbau 
Anfänglich habe ich die Monatsübersicht recht klein gehalten, aber mittlerweile füllt die Monatsübersicht mit den Zielen (welche Kapitel, Bücher etc...) eine Doppelseite aus. Auf der nächsten Seite ist quasi eine Art Logbuch, wann ich was für Japanisch gemacht habe. In der Kalenderübersicht trage ich farblich ein, ob ich etwas im Lehrbuch, Kalender oder Kanji, etc... gelernt habe. So habe ich einen Überblick was ich wann gemacht habe und kann so mein Lernen auch besser nachvollziehen. 

Fazit
Ich bin tatsächlich noch in der Probierphase, was für mich am besten funktioniert. Weshalb sich zwischendrin dann auch manchmal leere Seiten befinden. Diese fülle ich dann mit Fotos oder motivierenden Sprüchen auf. Durch das Anlegen dieses Journals plane ich tatsächlich besser, was ich lerne und habe einen guten Überblick wie viel ich gemacht habe. Auch eine gewisse Lernroutine hat sich dadurch eingespielt. So schaffe ich es tatsächlich jeden Tag zumindest einige Kanji und Vokabeln zu wiederholen. Auch dass ich nun jeden Tag im Sprachkalender von Buske arbeite, habe ich dem System zu verdanken. Diesen hatte ich schon für 2018 und eigentlich nur alle paar Wochen dann alle aufgelaufenen Übungen gemacht. 
Anfänglich war es nicht so einfach und ich habe mich oft zwingen müssen, etwas zu machen. Aber schon allein, weil ich auf einen Blick sehen kann, was ich gemacht habe und auch sehe, wann ich nichts gemacht habe, hilft mir ungemein mich zu motivieren. Es macht zudem Spaß sich auch gestalterisch auszutoben und das Journal so zu gestalten, wie es mir gefällt. 



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