oder: Der Bergmann
Natsume Soseki
Ja, es ist schon September und langsam hält der Herbst Einzug <3 Ich liebe diese Jahreszeit, auch und vor allem wegen der Kürbiszeit :)... Zudem kann man nun endlich wieder ungestört in der Wohnung bei nem tollen Buch hocken, ohne dass jemand das verurteilt :D ... Also heute das neunte Buch meines Japan Book Years.
Geschichte:
In diesem Buch gehts um einen jungen Japaner, der aus seinem wohlhabenden Elternhaus flieht. Es zieht ihn in die Dunkelheit. Letztlich landet er in einem Bergwerk... Die harte Arbeit in diesem Werk bedeutet ein Wendepunkt in seinem Leben. In der Dunkelheit erkennt er, wie lebenswert das Leben doch sein kann.
Meine Meinung:
Ich war anfänglich war ich skeptisch, ob das Buch und diese Geschichte überhaupt was für mich ist. Die Inhaltsangabe las sich doch recht trocken. Aus diesem Grund war ich überrascht, dass trotz Schwierigkeiten am Anfang sich eine Leselust eingestellt hat. Die Geschichte dreht sich primär um den jungen Japaner, der aus seinem Elternhaus flieht und derweil in eigenen Gedanken festhängt. Man erfährt viel über seine Denkweise und seine Ansichten über die Welt. Natürlich merkt der Leser, dass der junge Mann nicht aus einem gewöhnlichen Elternhaus stammt. Da lässt es sich nur schwer erahnen, weshalb er eigentlich davon gerannt ist. Seine Gedanken sind diesbezüglich weniger offen und man erfährt die Hintergründe nicht so genau. Er ist auf jeden Fall in einem großen Zwiespalt mit sich selbst. Ein Mal will er sich das Leben nehmen, ein anderes Mal widerum hängt ihm zu viel an eben diesem.
Er schildert ausführlich die Geschehnisse, jedoch nur bis zu einem gewissen Punkt. Was genau danach passiert, ist nicht ganz klar. Die ganze Erzählung steuert hierbei förmlich zu intensiv auf einen, nicht vorhersehbaren, Wendepunkt in der Geschichte zu.
Der Leser geht mit dem jungen Mann durch einen Reifungsprozess und begleitet eben diesen. Einen hohen Spannungsbogen sollte man nicht erwarten, da es nur ein Bericht über das Leben als Bergmann sein soll. Nicht mehr und nicht weniger... Dennoch ist es eben nicht nur das.

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