oder: Ramen-Museum und Cup Noodle Museum in Yokohama
Heute gings für mich schon etwas früher los und auf nach Yokohama. Mein Hotel lag sogar so ideal, dass ich nicht mal umsteigen musste, weil der Zug eben auch an meiner Station hielt. Also war ich eine Stunde unterwegs und konnte entspannt die Landschaft genießen, die sich vor meinem Fenster immer mehr veränderte.
In Yokohama angekommen, habe ich mich dann zuerst auf den Weg zum Ramen-Museum gemacht. das ist im Prinzip ein Museum über die Geschichte des Ramen. Im Erdgeschoss kann man eine Chronologie der Geschichte ansehen und auch im Museumsshop Bücher zum Thema finden. In den Untergeschossen befindet sich dann ein Nachbau einer japanischen Stadtszenerie aus den 60er Jahren. Dort angesiedelt gibt es dann 8 kleine Ramenrestaurants, die einem ihre speziellen Ramen anbieten. Obwohl das Museum noch nicht so lange auf hatte, waren an vielen Restaurants schon lange Schlangen. Ich habe mich dann ebenfalls angestellt und für 800 Yen (ca. 6 €) eine große Schüssel Miso-Ramen gegessen. Die war so mega lecker! :D Danach war ich erstmal für einige Stunden voll. Ich habe aber auch viele gesehen, die in mehrere Ramenläden gegangen sind. Es hätte auch die Option gegeben, einfach jeweils eine Probierportion zu essen und somit mehr Läden zu testen, aber ich hatte Hunger und auch nicht wirklich Lust mich jedes Mal dann 20 Minuten oder länger anzustellen. Die Rekordwartezeit war tatsächlich um die 45 Minuten :O ...
Nach dem ich im Ramen-Museum war, fuhr ich nach Minato Mirai. Dieses Viertel liegt am Hafen und beherbergt viele verschiedene Sehenswürdigkeiten. Neben dem Shoppingcenter, in dem an dem Tag übrigens auch das Pokemon - Break out statt fand, findet man noch die Red Brick Warehouses und das Cup Noodle Museum. Dieses beschäftigt sich mit der Entwicklung von Cup Noodle Ramen und zeigt einem die Geschichte und Entwicklung der bekannten Instant-Suppe.
Man hätte auch seine eigenen Cup Noodles machen können, aber leider war ich für die Zeiträume, die angeboten zu spät dran. Die meisten waren schon belegt, aber bis um 17:30 wollte ich dann auch nicht warten... Auf jeden Fall war es sehr abwechslungsreich. Neben einem Film über die Geschichte, gab es dann auch verschiedene Ausstellungsräume, in denen man dann eine typische Ramenküche etc sehen konnte.
Sehr positiv war, dass ich für den Film kostenfrei einen englischen Audio-Companion bekam. Wahrscheinlich hätte ich es auch so aus dem Zusammenhang verstanden, aber noch mal deutlicher zu verstehen, was vorging, war auch sehr gut.
Morgen soll es nach Hiroshima gehen, weshalb ich heute früh schlafen gehen werde...


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