Das Erdbeben von Kumamoto vom 14. April und 15 April
In der Nacht zum 15. April kam es in der Region Kumamoto, Kyushu, zu einem heftigen Erdbeben der Stärke 6,5. Die ganze Nacht war erfüllt von weiteren Nachbeben.
Insgesamt gab es neun Tote zu betrauern und über 200 Verletzte zu versorgen. 20 Häauser stürzten ein. Die Burg Kumamoto wurde leicht beschädigt. Lediglich die Mauern des Fundaments sind leicht eingestürzt. Gas- und Stromzufuhr wurden gekappt um schlimmere Folgen zu verhindern.
Bergungsarbeiten wurden schnell aufgenommen. Tokio reagierte schnell und schickte Hilfstruppen nach Kumamoto.
Als wäre das nicht schlimm genug, kam es in der darauffolgenden Nacht zu einem noch stärkeren Beben der Stärke 7,3. Die Zahl der Toten stieg bis jetzt auf 41, mehrere 1000 wurden verletzt. Experten rechnen mit weiteren Nachbeben in der nächsten Woche.
Die vorher nur leicht beschädigte Burg erlitt noch größeren Schaden. Zwei Türme sind eingestürzt und ein Teil des Fundaments steht nur noch auf einer kleinen Steinsäule...
Diese Beben sind die schlimmsten seit dem Tohoku Beben 2011 in Japan. Für die Insel Kyushu ist sind sie sogar die stärksten Beben seit Beginn der Aufzeichnungen.
Aktuell besteht keine Gefahr eines Tsunamis oder einem ähnlichen Fall wie in Fukushima Daichi.
Lasst uns hoffen, dass es nicht noch schlimmer wird... =(

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen