oder: Ein oft missverstandener Mythos...
Heute stelle ich euch einen schon etwas älteren Roman vor, welchen ich schon vor längerer Zeit gelesen habe und vor kurzem wieder in der Hand hatte...
Inhalt
In seinem Roman erzählt Arthur Golden die Geschichte der kleinen Chiyo. Sie wird als 9-jährige zusammen mit ihrer Schwester im Jahr 1929 von ihrem Vater verkauft. Die Mutter ist totkrank, weshalb der Vater. Chiyo kommt in die Okiya Nitta, in der sie viele Gemeinheiten der Geisha Hatsumomo aushalten muss.
Eines Tages steht die konkurierende Geisha Mameha vor der Tür und bittet darum, Chiyo als kleine Schwester aufzunehmen. So beginnt Chiyos Ausbildung zur Geisha. Sie bekommt den neuen Namen Sayuri und geht mit Mameha zu vielen Arrangements.
Bald wird sie eine der berühmtesten Geishas im Hanamachi. Durch ihre Arrangements und Mamehas Bemühungen lernt Sayuri auch den Direktor kennen. Dieser hat sie als kleines Mädchen ein mal auf einer Brücke getröstet. Sie verliebt sich in den Direktor, muss jedoch ihre Aufmerksamkeit seinem Partner Nobu widmen, da dieser für ihre weitere Karriere von hoher Bedeutung ist.
Als Japan in den Krieg zieht, müssen Mameha und Sayuri ihre Okiyas verlassen und Hilfsarbeiten auf einer Seidenfarm leisten.
5 Jahre später kehren beide Frauen zurück ins Hanamachi, jedoch ist nichts mehr wie früher... Nobu und der Direktor brauchen Sayuris Hilfe um ihre Firma Iwamura Electric zu retten. Nobu verkündete darüber hinaus auch, dass er Sayuris Danna werden möchte. Gerade dies wollte Sayuri nie, weshalb sie einen Plan schmiedet.
Meine Meinung:
Das Buch brachte Arthur Golden 1997 heraus. Die Geschichte von Arthur Golden ist nicht in allen Details über Geisha wahrheitsgetreu, wie sich später rausstellte. Denn die "wahre Geisha" (Buchreview hier)dementierte gewisse Details. Jedoch hat Arthur Golden eine schöne Geschichte geschaffen mit der man mitgeht und die einen in eine Welt eintauchen lässt, die so faszinierend ist. Ich habe mich wirklich in der Geschichte verloren beim Lesen und war schneller durch als ich dachte. Leuten, die solche Geschichten mögen kann ich sie nur empfehlen!

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