Donnerstag, 16. Juni 2011

Buch-Review: "Zehn" von Franka Potente

Franka Potente "Zehn"


Nun habe ich noch eine Review für euch. Das Buch habe ich schon seit einigen Tagen ausgelesen, kam nur aus Zeitmangel nicht dazu, euch davon zu berichten.

Klappentext:
Das gebrochene Herz der Witwe Nishki, das Glück der schwangeren Miyu und die Kraft, die einem Reiskorn innewohnt: Franka Potente schlägt in ihrem ersten literarischen Erzählungsband unterschiedlichste Töne an, weiche, dunkle melancholische und präzise helle. Sie gewährt dabei sensible Einblicke in das alltägliche Japan.

Was wird, wenn die schwangere Ikuko die Einzige in ihrer Familie ist, die sich eine Tochter wünscht? Warum gibt sich die Witwe Frau Nishki so oft der liebevollen Zubereitung ihres Lachs-Eintopfs hin? Wo endet es, wenn sich Miyu, die heimlich in einem Nachtclub tanzt, in einen schüchternen Polizisten verliebt? In ihren genauen, sensiblen Stories eröffnet uns Franka Potente den Blick auf die japanische Kultur und die Menschen, denen sie dort begegnet ist. Und wenn sie von dem Stolz einer Zeichnerin oder dem peinlichen Missgeschick eines jungen Ehepaars erzählt, lässt sie uns auf bestechende Weise an den Empfindungen und Gedanken ihrer unverwechselbaren Figuren teilhaben.


Das Buch ist sehr schön leicht zu lesen und eine gute abwechslung für zwischendurch! Teilweise zieht sich ein roter Faden durch die Geschichten, in dem Franka Potente manchen Charakteren eine Verbindung zueinander haben lässt... Seis als Freunde, Schwestern oder so. Zudem lernt man wieder etwas mehr über die Japanische Kultur und die Denkweise der Japaner.


Sehr empfehlenswert! Ich werde es sicher noch einige Male zur Hand nehmen... :D

 

1 Kommentar:

  1. Die Hörbuchfassung von “Zehn” hat mich sehr beeindruckt. Denn die Geschichten sind ebenso schnörkellos wie Franka Potentes Vortragstil. Franka Potente lässt uns tiefen Einblick in die Gedankenwelt ihrer Figuren nehmen. Als Hörer verstehe ich die Motivation und die Gemütslagen der Protagonisten, nichts bleibt verborgen. Obwohl es um das ganz normale Leben von ganz gewöhnlichen Menschen geht, sind die Geschichten interessant und berührend. Ob Franka Potentes Japan-Erfahrung ausreicht, um ein authentisches Bild der japanischen Menschen zu zeichnen, vermag ich allerdings nicht zu sagen. Interessieren würde mich, was ein Japaner von diesem Buch hält. http://buchundebook.blogspot.de/2012/12/franka-potente-und-japan-zehn-ein-buch.html

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