Mittwoch, 17. März 2021

Der Ablauf einer Katastrophe...

 oder: Fukushima 


Die Buchvorlage zu dem Film habe ich hier schon vorgestellt... und heute schaue ich mir die Blu Ray genauer an. Ich bin sehr gespannt, ob die Verfilmung dem Buch auch nur ansatzweise gerecht werden kann. =) 
Geschichte: 
Am 11. März 2011 um 14:46 Uhr Orszeit wird Japan vom schlimmsten Erdbeben in der Geschichte des Landes erschüttert. Das Beben löst einen verheerenden Tsunami aus, der das Kernkraftwerk von Fukushima unter einer gigantischen Flutwelle begräbt. Die Naturkatastrophe verursacht einen gefährlichen Stromausfall in der gesamten Anlage – Explosionen, Brände und irreparable Schäden an vier Reaktorblöcken führen zu Kernschmelzen und massiver Freisetzung radioaktiver Stoffe. Schichtleiter Isaki und Werkschef Yoshida stehen vor einer schweren Entscheidung: Sollen sie und ihre Arbeiter vor der gefährlichen Strahlung fliehen oder ihr Leben aufs Spiel setzen, um den Super-GAU zu verhindern ...
(Quelle: Amazon.de )

Meine Meinung:
Ich hatte etwas Sorge, dass der Film die Geschichte noch mehr aufbauscht und künstlich zusätzlich dramatisiert. Diese Befürchtung hat sich nicht bestätigt. Es sind definitiv ein paar Szenen drin, die so im Buch nicht statt gefunden (der Ort war ein anderer oder solche kleinen Änderungen) haben, aber sie fügen sich in die Geschehnisse ein. Durch die Verfilmung bekommt man meiner Meinung nach noch mehr ein Gefühl für die Ereignisse, Gefühle und Handlungen der einzelnen Personen. Es ist auf jeden Fall ein Unterschied, ob man sich das vorstellt oder es visuell wahrnimmt. Der Film hat mich ähnlich sprachlos zurück gelassen.
 
Die schauspielerische Leistung ist in diesem Film wirklich hervorragend und meiner Meinung nach wurde mit Ken Watanabe die beste Besetzung für Masao Yoshida gefunden. Watanabe selbst engagiert sich seit 10 Jahren immer wieder im Gebiet um Fukushima und versucht den Leuten vor Ort zu helfen. Er hat beispielsweise ein Café eröffnet, das als Treffpunkt im Ort Kesennuma dient.

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