Mittwoch, 4. November 2020

Hilft ja alles nix...

 oder: Wie man sich motiviert und am Lernen dran bleibt =) 

  

Heute möchte ein paar Tipps dazu geben, wie man sich motiviert und letztlich auch in schwierigen Zeiten dabei bleibt. Ich möchte hier nur auf ein paar Aspekte eingehen, die mir sehr helfen. Es variiert natürlich abhängig vom Wohlbefinden und Stress im Alltag.. :)


Um eine Sprache zu lernen braucht man für den Anfang einen Grund, weshalb man sie lernen möchte. Dies kann eine anstehende Reise, Muttersprachler im Freundeskreis und ähnliches sein. Für mich war meine Liebe zur Kultur Japans eine anfängliche Motivation... 
Gerade diese Motivation hat mir sehr geholfen einen Einstieg ins Japanisch lernen zu finden. 
 
Mit der Zeit hilft es dran zu bleiben, wenn man sich selbst Tandempartner sucht oder Sprechmöglichkeiten schafft. So merkt man, was man schon alles versteht und ausdrücken kann. Auf meiner ersten Reise hatte ich solch einen Moment, in dem ich realisiert habe, dass ich verstanden werde und mich verständigen kann - auch wenn mir noch einiges fehlt. Seit dem hat mein Japanisch noch etwas mehr Aufschwung bekommen. Gerade die kleinen Erfolge machen so viel aus :)

Allgemein hilft es sehr sich zu motivieren, wenn man sich eine kleine Sprachbubble aufbaut, in der man auch im Alltag viel mit der Sprache in Kontakt kommt - sei es über Tandempartner, Filme, Serien, Radio oder sonstige Medien... Man versteht Stück für Stück mehr und bleibt dadurch motiviert, weiter zu machen. 
 
Ein weiterer Aspekt sind Routinen: Wenn du dir eine gute Lernroutine erarbeitet hast, hilft es ungemein dran zu bleiben und weiter zu machen. Ich beispielsweise wiederhole jeden Tag einen Stapel Kanjis, Vokabeln und arbeite am Sprachkalender. Das mache ich jeden Tag und zusätzlich nehme ich mir ein Lehrbuch vor, welches ich durcharbeite. Nach Lust und Laune schaue ich mir japanische Animes, Serien oder Filme im Originalton an.  Zurzeit liegt das Lehrbuch aber etwas in der Ecke und erinnert mich dran, dass es genutzt werden will. Was mich zum nächsten Punkt führt.
 

Ein großer Motivationskiller kann das sogenannte Lernplateau sein. Anfangs siehst du noch sehr schnelle Fortschritte, die mit der Zeit langsamer verlaufen. Da kann es helfen, seine Lernroutinen umzustellen oder sich auch mal eine Auszeit zu nehmen. Denn nichts ist schlimmer als sich durchs Sprachen lernen zu quälen. Es tötet jegliche Motivation und auch den Fortschritt... Ich habe dieses Jahr einen Monat Lernpause gemacht und auch im Moment bin ich nur mit meinen täglichen Aufgaben zu Gange. Ein Mal im Monat habe ich eine Privatstunde bei meiner Lehrerin, in der ich vor allem das Sprechen übe. Und es ist nicht schlimm, auch mal einen Gang runter zu schalten. Bald werde ich das Lernen wieder intensiver angehen können und auf die Zeit freue ich mich schon :)

Aber die größte Motivation stößt an seine Grenzen, wenn man sich (gerade am Anfang) zu große Ziele steckt. Man sollte sich kleine Schritte stecken, um nicht demotiviert zu werden. Ziele richtig formulieren und stecken ist ein Thema für sich, worüber ich demnächst mehr schreiben werde. 
 
 
 

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