oder: A life turned upside down - my dads an alcoholic
Heute kommt nun der dritte Film, den ich beim Nippon Connection Online Festival angeschaut habe. Viel wusste ich im Vorfeld nicht, aber ich wurde auf jeden Fall positiv überrascht.
Inhalt:
Sakis Vater kam schon seit Jahren nicht mehr nüchtern nach Hause. Meist schläft er schon im Flur ein und sie, ihre Mutter und ihre Schwester schleifen ihn dann ins Schlafzimmer. Während er mit seinen Freunden trinkt und Mahjong spielt, sitzt seine Frau nur apathisch da und betet. Ihr Leben lang frägt sich Saki, was mit ihrer Familie nicht stimmt.
Meinung:
Der Film fängt das Leben einer normalen japanischen Familie ein. Es ist nichts ungewöhnliches, dass die Angestellten in Japan öfter mal mit ihren Kollegen nach der Arbeit was trinken gehen. Diese Kultur nennt man Nomikai und ist wichtig für das Geschäftsleben in Japan. Aus dieser Tradition wird aber ein echtes Problem für die Familie. Vor allem Saki leidet darunter und versteht nicht, was da schief läuft. Der Film zeigt hier manchmal die witzigen Momente, aber auch die schwierigen Situationen der Familie auf. Im Verlauf erlebt man die Entwicklung von Saki, die Stück für Stück begreift und ihren Weg versucht zu gehen.
Auf jeden Fall ist dieser Film sehr "lehrreich" und zeigt, was aus dieser Nomikai auch entstehen kann. Er hat in manchen Szenen viel mit Humor gespielt, was super gepasst hat.
Schade, dass es ihn bisher nur mit englischen Untertiteln zu sehen ist. Sehenswert ist er dennoch allemal!
Trailer:

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