oder: Shodo - Kalligraphie
Kanji wurden von den Chinesen übernommen und angepasst. Neben den Kanji gibt es noch die Kana (Hiragana und Katakana), die als Grundschriften zu betrachten sind. Früher konnten nur wenige Menschen schreiben und es war eigentlich eher am Hofe gängige Tätigkeit. ![]() |
| Quelle: etsy.de |
Bei verschiedenen Veranstaltungen zur japanischen Kultur bin ich immer wieder auf die Kalligraphie gestoßen. Im Japanischen heißt es Shodo - Weg des Schreibens und ist viel mehr als nur Schreiben...
Heutzutage schreiben die meisten Japaner mit Bleistift, Kuli oder auch Füller... Das Schreiben mit dem Pinsel ist oft nur noch in Tempeln und bei Shodo zu beobachten.
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| Quelle: china-deko-arts.de |
Wichtige Bestandteile eines Shodo-Sets sind Tusche, Pinsel, Reibstein und Papier.
Die Tusche ist in der Regel ein schwarzer Block und muss erstmal noch mit Wasser etwas angerührt werden. Die richtige Mischung braucht etwas Übung und bestimmt zudem das Schriftbild mit (also zu wenige Schwarzpigmente oder zu viele, zu wässrig oder zu dick...)
Viele Kalligraphisten besitzen mehrere Pinsel, die sich in Größe und Haar unterscheiden. Die Pinsel laufen immer spitz zusammen, so ist eine schöne Schrift und ein toller Schwung gewährleistet.
Der Reibstein ist eine flache Tonschale, die zum Anreiben der Farbe genutzt wird.
Das Papier besteht aus Reispapier, welches traditionellerweise aus dem Maulbeerbaum hergestellt wird. Entstanden ist es in China und wurde später nach Japan gebracht.
Um was geht es bei Shodo?
Hier geht es nur zweitrangig um ein schönes Schriftbild. In erster Linie ist sie wie bei vielen traditionellen Künsten Japans eine Konzentrationsübung. Man konzentriert sich voll und ganz auf den Moment und bringt dadurch auch seinen Geist zur Ruhe. Für Shodo nimmt man sich vor allen Dingen Zeit und hetzt sich nicht durch die Schreibübungen. Gerade die Wiederholungen stärken die Konzentration und den Geist. Die Übungen werden zumeist in erholsamer Stille verfolgt.
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| Quelle: pinterest.de |



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