Montag, 13. Mai 2019

Und das Leben wiederholt sich?

oder: Harmless like you, Rowan Hisayo Buchanan
dt. In ihrer Erinnerung war Japan eine Mischung aus rosa und grün...



Dieses Buch erschien schon letzten August im btb Verlag. Leider kam ich erst jetzt dazu, es mal zu lesen :) ...

Geschichte: 
New York, 1968. Die 16-jährige Yuki Oyama ist gefangen zwischen zwei Kulturen. Sie fühlt sich nicht als Japanerin, nicht als Amerikanerin. Als ihre Eltern zurück nach Tokio gehen, überzeugt sie sie schließlich, in New York bleiben zu dürfen. Sie will bleiben, eigenständig sein und ihre Kunst leben.

Berlin, 2016. Galleriebesitzer Jay ist gerade Vater geworden. Dies nimmt er zum Anlass, seine Mutter, seine Vergangenheit, seine Wurzeln zu suchen. Er weiß nichts von ihr, außer dass sie ihn verließ, als er erst zwei Jahre alt war. Und dass ihr Name Yuki Oyama ist.

(Quelle: btb Verlag)

 Meine Meinung: 
In diesem Buch lernt man zwei Lebensgeschichten kennen... Beide sind sie unterschiedlich, dennoch verbindet sie sehr viel. Es beginnt mit Yukis Leben, das nach dem sie in New York bleibt, aus den Fugen gerät und irgendwie gar nicht mehr so recht auf eine gute Zukunft steuert. Jay, ihr Sohn, lebt ein relativ unbeschwertes Leben. Er hatte einen liebenden Vater, der sich immer um ihn gekümmert hat und eine Frau, die ihm ein Kind geschenkt hat. Doch auch er scheint nicht so recht in dieses Leben zu passen. Seine Probleme sieht er in der Vergangenheit seiner Eltern, denn seine Mutter verschwand einfach als er noch ein Baby war... 
Dadurch, dass man beide Leben kennen lernt und auch die Gründe für das jeweilige Handeln besser versteht, empfindet man während dem Lesen große Empathie für beide Situationen. Auch wenn man sich bei der Mutter fragt, weshalb sie eigentlich nie zurück kam. 
Das Buch kann ich nur empfehlen. Es hat mich nicht nur nachdenklich gemacht, sondern auch gut unterhalten und war wirklich schnell durchgelesen. 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen