Montag, 22. Januar 2018

#Japanuary, Part 5: Blut und wilde Story ...

oder: World of Kanako (FSK18)



Nun kommen wir zum nächsten Film im Rahmen des #Japanuary.
Dieser Film hat dieses Mal FSK18. Warum? Das erfahrt ihr heute... :)

Story:
In World of Kanako geht es um den gescheiterten Polizisten Akikizu Fujishim, der seine Tochter Kanako sucht. Diese verschwindet plötzlich spurlos... Auf der Suche nach ihrem Verbleib lernt er viel mehr über das Leben seiner Tochter kennen als ihm lieb ist. Das Mädchen, dass bei Lehrern und Schülern gleichermaßen beliebt ist, führt ein Doppelleben. Je mehr er über Kanako erfährt, umso wütender und rasender wird er. Anfangs glaubt er noch seine zerrüttete Familie wieder zusammenführen zu können. (Diese hat er mit seiner gewaltätigen Art und Alkoholsucht zerstört) 
Mit jedem Detail aus dem Leben seiner Tochter, rückt dieser Wunsch in weite Ferne. 

Meine Meinung: 
Natürlich wusste ich von Anfang an, welche Alterseinstufung dieser Film hat. Dennoch war ich etwas schockiert, mit welcher Brutalität in dieser Geschichte an die Suche gegangen wird. Da ist mir schnell klar, warum die Ehe von Akikizu gescheitert ist, scheitern musste. Die Storyline des Films ist zu Beginn relativ verwirrend und die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Protagonisten wird erst nach und nach klar. Je weiter sich die Geschichte entwickelt umso mehr versteht man die Hintergründe und bekommt auch einen Blick hinter die Fassade von Kanako. Man selbst wird immer mehr in ihr Doppelleben hineingezogen und staunt nicht schlecht, was sich alles hinter der Maske einer guten Schülerin verbergen kann. Das Ende und die Auflösung des Verbleibs Kanakos ist überraschend...
Ob ich mir den Film nochmal anschauen würde? Da bin ich mir nicht so sicher. Für jeden Fan von Blut und Brutalität ist der Film auf jeden Fall ein guter Tipp. Eine tiefergehende Geschichte sollte man hier natürlich nicht erwarten.

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