oder: Jährlich grüßt das Tanabata Fest!
Am 7. Juli jeden Jahres wird in Japan das Sternenfest Tanabata gefeiert. Dieses Fest ist chinesischen Ursprungs und beruht auf der Geschichte von Orihime (Tochter des Himmelsgott Tentei) und Hikoboshi, einem Rinderhirten.
Der Sage nach verkuppelte der Tentei seine Tochter mit dem Hirtenjungen um ihr etwas Abwechslung zu ihrer Arbeit als Weberin zu bieten.
Doch dies ging etwas nach hinten los, da die beiden Verliebten nur noch Augen für sich hatten und ihre Arbeit darüber komplett vergaßen.
So kam es, dass bald alle Rinder und Kühe frei herumliefen, da sich niemand mehr kümmerte. Auch wurden die Stoffe für Kleidung knapp.
Um die beiden wieder zum Arbeiten zu bringen verbannte Tentei das Paar als Sterne in den Himmel. Damit die beiden sich wieder ihrer Tätigkeit zuwenden, hat er sie kurzerhand auf beide Seiten des Amanogawa (großen Himmelsflusses) geschickt. So waren sie fortan getrennt. Jedoch führte die Traurigkeit beider dazu, dass sie ihre Arbeit weiterhin vernachlässigten.
Tentei erlaubte es, dass sich die beiden am 7. Tag des 7. Monats jeden Jahres treffen dürfen... Doch als es das erste Mal soweit war, gab es keinen Weg über den Amanogawa. Dies führte zu so vielen Tränen bei Orihime, dass ein ganzer Schwarm Elstern angeflogen kam und versprach jedes Jahr eine Brücke für die beiden zu bilden, aber nur wenn es nicht regnet.
Seit diesem Tag treffen sich die beiden Sterne jedes Jahr.
Zu diesem Fest werden abends Bambusbäume aufgestellt und mit auf Zettel geschriebenen Wünschen behangen. Immer in der Hoffnung, dass sich diese dann erfüllen! Da in Japan Feuerwerke im Sommer veranstaltet werden, finden auch zu diesem Tag in manchen Städten Feuerwerke und Matsuris zur Feier des Tages statt.

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