oder: Siebzehn Silben Ewigkeit...
Heute stelle ich euch ein weiteres Buch vor, welches auf den ersten Blick nicht viel mit Japan zu tun hat, aber doch etwas mehr gemein hat. "Siebzehn Silben Ewigkeit" von Denis Thériault handelt vom Briefträger Bilodo, der ein relativ langweiliges Einsiedlerleben führt. Durch sein ungewöhnliches Hoby, das Öffnen fremder Briefe, verliebt er sich jedoch in Ségolène. Sie schreibt einem Mann in Bilodos Nachbarschaft immer wieder kleine Haikus, japanische Gedichte in 17 Silben gehalten.
Als Gaston Grandpré, ihr Brieffreund, jedoch auf tragische Weise aus dem Leben scheidet, trifft Bilodo eine Entscheidung, die sein Leben verändern wird.
Er eignet sich Grandprés Fertigkeit Haikus zu schreiben an und antwortet an seiner Stelle Ségolène.
Mit dieser Entscheidung und dem Eintauchen in Grandprés Leben nimmt Bilodos Schicksal seinen Lauf....
Wie eingangs schon erwähnt, hat diese Geschichte auf den ersten Blick wenig mit Japan zu tun, erst im Laufe der Geschichte kommt man in die Welt der japanischen Gedichte, Haikus, hinein. Man lernt einiges über diese Gedichtsform und je mehr sich Bilodo mit der Thematik auseinandersetzt umso mehr kommt der Leser dieser Welt näher.
Die Geschichte an sich ist eine sehr interessante Geschichte, hinter der eine japanische, und sehr philosophische, Idee steckt. Ich war auf jeden Fall verzaubert von der Geschichte und habe mit Bilodo mitgefiebert.
Das Buch hatte ich in zwei Stunden durchgelesen und war schon etwas traurig, als die Geschichte vorüber war. Dieses Buch war eher eine zufällige Empfehlung meiner Arbeitskollegin, die mir das Buch auch auslieh. Es hat 2006 den kanadisch-japanischen Literaturpreis gewonnen.
Ihr könnt das Buch unter anderem bei Amazon für ca. 9,90 € finden, hier...

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