oder: Grüntee =)
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| Quelle: gruenertee.de |
Ich habe vor kurzem ja ein Seminar zu Japans Grüntee besucht (hier). Bei diesem Seminar habe ich viel gelernt. Diese Menge an Informationen hätte den Bericht zum Seminar einfach gesprengt. Weshalb ich nun einen zweiten Post dazu verfassen wollte... ;-)
Der Legende nach hatte sich der Mönch Bodhidharma, nach dem er eines Tages beim Meditieren eingeschlafen ist, aus Wut die Augenlider abgerissen und auf den Boden geworfen. An der Stelle, wo sie den Boden berührten soll dann die Teepflanze gewachsen sein.
Die Herkunft der Teepflanze ist nicht genau bekannt. Viele Historiker gehen davon aus, dass die Pflanze aus China nach Japan kam. Wohl haben damals buddh. Mönche den Tee nach Japan gebracht. Sie mussten die Tee-Samen in ihren ausgehöhlten Gehstöcken schmuckeln.
Die Herstellung durchläuft folgende Stationen:
Sorten
Der Name der Tees setzt sich aus der Eigenschaft und dem Wort für Tee: Cha 茶 zusammen.
- Einfache bis sehr hohe Qualität
- 80 % der Teeproduktion ist Sencha
Bancha ("alter Tee") 番茶
- ältere Blätter
- niedriger Koffeingehalt
- Blätter und Stängel werden genutzt
- geschmacksstabil
- niedriger Koffeingehalt
- wird oft für Eistee verwendet
Kabusencha ("abgedeckter Tee") かぶせん茶
- Beschattung bei der Herstellung
- mehr Gerbstoffe
Gyokuro ("edler Tautropfen") 玉露
- bis zu 90 % Beschattung
- viele Aminosäuren
Beim Aufguss dieser Teesorten gibt der Tee ca. 20 - 30 % der Inhaltsstoffe ab.
Tencha 甜茶
Dieser Tee wird zur Herstellung von Matcha ("Pulvertee") 抹茶 verwendet .
- mehr Beschattung
- nur reinstes Blattfleisch wird verwendet
(Aufnahme von 100 % der Inhaltsstoffe beim Trinken)
- gemischter Tee
- enthält gerösteter Reis oder Popcorn
- damals aus Kostengründen genutzt






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