oder: Miss Hokusai
Seit dem 16. Juni läuft nun Miss Hokusai von Keichi Hara in den Kinos. Ich habe mir diesen Film natürlich angesehen.
Um was geht es?
Der Film spielt im alten Tokio (um 1814). Katsushika Hokusai ist einer der bekanntesten Künstler Japans und stellt seine Werke mit seiner dritten Tochter O-Ei her. Sie ist genauso talentiert wie ihr Vater, lebt jedoch im Schatten seiner Berühmheit. O-Ei stellt oftmals die Bilder ihres Vaters fertig, da er selbst sich die Zeit neben dem Malen auch gern mal etwas anders vertreibt.
Genau dieser Umstand und einige andere Faktoren belasten die Beziehung zwischen Vater und Tochter...
Der Animationsfilm beruht auf dem Manga Sarusuberi von Hinako Sugiura und erzählt die Geschichte des bekannten Maler Hokusai, der großen Einfluss auch auf europäische Maler hatte...
Meine Meinung
Man wird gleich in die Handlung der Geschichte "hineingeworfen". Es wird einem erst wenig erklärt, wer da gerade zu sehen ist. Jedoch löst sich dies mit jeder Szene mehr auf. So lernt man neben Oei und ihren Vater auch weitere Künstler/Personen im Umfeld der beiden kennen. Schritt für Schritt versteht man die beiden Hauptpersonen besser.
Da es sich um eine Mangaverfilmung und sowieso um eine wahre Geschichte handelt ist, für diejenigen, die die Geschichte von Hokusai kennen, kein Geheimnis mehr. Ich habe bewusst nicht vorher recherchiert, wer genau er war und was genau er gezeichnet hat. Auch seine Geschichte habe ich nicht nachgelesen. So blieb der Film für mich erst einmal eine weiße Leinwand, die sich mit jeder Sekunde des Films füllte und der Film an sich blieb für mich spannend.
Der Zeichenstil ist anders wie von anderen Animationsfilmen, aber für die Zeit sehr passend. Der Stil passt zum alten Edo. Zum Schluss des Films bekommt man noch einige kleine Fakten zu O-Ei und ihrem Vater vorgelegt. Dies rundet den gesamten Film noch ab und lässt somit auch keine Fragen offen...
Ich kann diesen Film sehr empfehlen, da er schön anzusehen ist und auch eine schöne Geschichte erzählt.

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