oder: Wie eine Amerikanerin auszog um Ramen zu kochen...
Ich hatte nun ein paar ruhige, freie Tage und deshalb viel Zeit mich wieder einem meiner Hobbys zu widmen... Filme! Auf meiner Suche fand ich diesen Film und wollte ihn einfach mal ansehen.
Inhalt:
Abby zieht nach Tokio zu ihrem Freund und nimmt dort einen Job als Korrekturleserin an. Kurz nach ihrer Ankunft verabschiedet sich ihr Freund nach Osaka und lässt sie allein zurück. Sie verfällt daraufhin in eine Art Depression und hängt fast jeden Abend im Ramen Shop in der Nachbarschaft rum, ohne einen Sinn in ihrem Leben zu finden.
Eines Abends hat sie die Eingebung: Sie möchte Ramen kochen lernen! Der Koch des Ramen Shop ist anfänglich ganz und gar nicht begeistert, dass eine Amerikanerin ohne Japanischkenntnisse diese Kunst erlernen will. Er nimmt sie jedoch auf und nutzt sie aus Putzkraft aus. Bis sie irgendwann doch näher an den Kochtopf darf...
Die gescheiterte Beziehung lässt Abby nicht los und auch der Koch selbst hat eigene Probleme, die ihn jede Nacht blagen.
Meine Meinung:
Es ist eine typische Suche nach dem Sinn des Lebens und seinem Leben eine Bedeutung geben. Abby geht hierbei natürlich etwas ungewöhnliche Wege. Die Kombination Amerikanerin und Ramen kochen ist etwas ungewöhnlich, fügt sich jedoch ganz gut in die Geschichte. Die Entwicklung der Beziehung zwischen Lehrer und Schülerin ist sehr interessant und amüsant anzusehen. Beide müssen sich erst einmal auf einander einstellen. Dies gestaltet sich natürlich schwieriger, da keiner von beiden die Sprache des anderen so gut beherrscht um sich auszudrücken. So kommt es oft zu komischen, belustigenden Situationen.
Der Film ist auf jeden Fall eine gute Option sich die Zeit zu vertreiben. Er ist lustig und auch tiefgründig, denn er zeigt einem, dass auch unkonventionelle Wege das Leben mit Sinn erfüllen.
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