oder: Lange nicht gesehen!
Ich habe jetzt über einen Monat keine neuen Posts erstellt und ich habe sehr wilde Wochen hinter mir. Die Posts plane ich ja schon etwas vor, weshalb es weitaus mehr zu erzählen gibt.
Aber fangen wir mal bei Mitte November an: Ich habe damals einen neuen Job angeboten bekommen, den ich nun ab Januar auch antreten werde. Zeitgleich war ich in der Prüfungsvorbereitung für Statistik. Das habe ich euch ja schon erzählt und dass das auch ein Grund war, weshalb ich eine Pause eingelegt habe.
Nun sollte ich Mitte Dezember die Prüfung in Präsenz schreiben, aber als ich dann erfuhr, dass ich während der Klausur eine FFP2-Maske tragen müsste anstatt einer OP-Maske, habe ich lange überlegt. Letztlich habe ich die Klausur online geschrieben und weitaus früher als gedacht. Zu dem Zeitpunkt war ich des Lernens einfach müde und hatte das Gefühl nicht mehr weiter zu kommen und mir auch nichts mehr merken zu können. Also war es Ende November soweit. Mit dem Vorsatz, egal was kommt und wie ich abschneide, dass ich im Dezember nichts für die Uni machen wollte, schrieb ich die Klausur nach einem ziemlich stressigen Tag und mit dem Gefühl, dass es nix wird.

20 Minuten nach Abgabe war dann auch die Note schon online eingetragen, weshalb ich davon ausging, durchgefallen zu sein. Aber wider Erwarten, und ich weiß bis heut nicht was da passiert ist, habe ich mit einer guten Note bestanden. Also kann es mit dem Studium beruhigt im nächsten Jahr weiter gehen und auch ein Umstieg in einen umstruktierten Studiengang
(Plan B) blieb mir damit erspart!
Im November habe ich parallel zum Studium noch an einer Art Challenge
teilgenommen, bzw. mitgemacht. Liza Grimm, Autorin und Twitcherin, hat
eine Kreativstunde ins Leben gerufen. Hintergrund: Eigentlich findet im November der national Novelwriting
Month statt, in der (Hobby-)Autoren versuchen eine gewisse Anzahl an
Wörtern in ihren Projekten zu produzieren. Liza ist mittlerweile
beruflich Autorin, weshalb sie dann einfach jeden Tag eine Stunde für
ein kreatives Hobby nutzen wollte. Also saßen an ettlichen Abenden viele
Menschen an ihren Hobbys.
Ich habe die Stunde anfangs für
Japanisch genutzt und gegen Ende dann für mein Studium. Es hat mir
persönlich viel gebracht, mich das fest vorzunehmen.
Also habe ich mir nach dem Prüfungsstress im Dezember Freizeit gegönnt und diese auch für mich genutzt.
Nun, da ich euch auf den neusten Stand gebracht habe, möchte ich über das Jahr im Allgemeinen reden:
Zeit für mich habe ich mir tatsächlich genommen, mehr als mir in manchen Punkten lieb war... Es war ein anstrengendes Jahr und durch Corona immer noch sehr geprägt. Vieles konnte ich nicht unternehmen und manchmal litt dadurch einfach auch die Motivation. Nicht nur für die Arbeit auch fürs Studium. Aus diesem Grund kam ich erst ab August wieder richtig in die Gänge und habe eine (für mich wahrhaftige) Meisterleistung in Statistik vollbracht. Natürlich hätte ich den Schwung mitnehmen können und gleich weiter machen, aber wenn ich eins gelernt habe, dann dass Pausen wichtig sind.
Für Japanisch habe ich dieses Jahr nicht wirklich viel geschafft. Ich wollte das Sprechen, Lesen und Hören verbessern, aber ich habe letztlich nur viele Filme und Serien anschauen können
(ca. 17 Stück). Gelesen habe ich fast nichts auf Japanisch und gesprochen habe ich fast nur im Kurs, selten mal mit Freunden.
Blogtechnisch habe ich gemerkt, dass es ab und an sehr anstrengend geworden ist, pünktlich einen Blogpost fertig zu haben. Irgendwann begann ich, einzelne Posts bis zu zwei Wochen im Voraus zu planen, um genug Zeit für alles zu haben.
Also alles in allem war es kein sonderlich gutes Jahr, aber es war ein sehr lehrreiches Jahr. Die Erkenntnisse dieses Jahres werde ich hoffentlich ins nächste Jahr mitnehmen können und vielleicht die ein oder andere Sache ändern.
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