2020: Ein besonderes Jahr...
2020 war aber sowas von eine Achterbahn und das wohl für die meisten von uns...
Was ich 2020 mehr denn je realisiert oder gelernt habe:
- Nicht jeder wird mit der klar kommen... und du auch nicht mit jedem - egal was du alles versuchst...
Ich habe letzten Januar eine neue Stelle angetreten und es gab eine Kollegin, die mich recht schnell auf dem Kicker hatte... Das Problem lag aber wohl eher an ihr als an mir. Mittlerweile ist die Situation gelöst.
- Pläne ändern sich, ständig...
Reisen, Sprachliche Fähigkeiten ausbauen, mehr Zeit für mich, im Studium weiterkommen... Das alles hat nicht in dem Maße funktioniert, wie ich es gerne gehabt hätte. Das große C hat die gesamte Gesellschaft sehr gefordert und da ich in einem systemrelevanten Beruf arbeite, musste ich sehr flexibel sein. Das hat mich viel Energie gekostet. Da blieb leider nicht mehr viel mit Lernen...
Hinzu kam, dass ich Arbeiten, Studieren und Leben auf 25m² vereinen musste. Im Laufe des Jahres wurde deutlich, dass ich mich vergrößern musste und da Reisen nicht möglich war/ist, habe ich mein Erspartes in die Hand genommen und ging auf Wohnungssuche. Ende November konnte ich dann tatsächlich umziehen. Derzeit richte ich mich weiter ein und mache es mir gemütlich.
Die anderen Pläne lagen dann irgendwann auf Eis bzw. wurden nicht mehr so verfolgt.
- Nicht jeder Freund wird in deinem Leben bleiben...
There are friends for a reason, a season or a lifetime... Auf dem Weg durch 2020 habe ich nette Leute kennen gelernt, aber auch einige 'Freunde' blieben auf der Strecke. Mehr denn je habe ich realisiert, dass nicht jeder in deinem Leben bleiben wird oder will. Ich wusste es ja schon davor, aber in diesem Jahr war der Schwund um einiges größer... Und du kannst rein gar nichts dagegen tun, außer dankbar zu sein, dass ihr eine schöne Zeit hattet.
- Mentale Gesundheit ist das wichtigste...
Das ganze Jahr 2020 nagte ziemlich an meiner Psyche: immer auf Abruf, sehr viel Informationsfluss, ständig neue Situationen, ständige Planänderungen... Im Laufe des Jahres habe ich angefangen Grenzen zu ziehen um meine Psyche zu schützen. In meiner Freizeit ging ich dann oft nur noch "banalen" Beschäftigungen nach, die wenig Energie und Gedanken brauchten. So habe ich es geschafft, meine mentale Gesundheit wenigstens ein Stück weit zu erhalten...
- Veränderungen brauchen Mut...
Den Schritt zu einer größeren und teureren Wohnung habe ich mir lange überlegt. Die Wohnung war mir eigentlich schon seit Jahren zu klein. Klar, kam ich mit dem aus, was ich hatte, aber mit der Zeit war der Wunsch einfach da, mehr zu haben. Die ganze Situation mit dem großen C hat mir dann den letzten Anstoß gegeben. Jetzt, ein Monat nach dem Umzug, bereue ich diesen Schritt kein bisschen. Ich bin ein paar Kompromisse eingangen für die Wohnung. Im Gegenzug habe ich aber fast alles, was ich mir für meine neue Wohnung wünschte, bekommen.
Ich hab viel gelernt und hoffe dennoch, dass 2021 ruhiger wird und ein halbwegs normales Leben auf uns alle wartet :) ...

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