oder: Japan und Corona
Mein Leben hat es, so wie das vieler anderer, ziemlich auf den Kopf gestellt. Die Arbeitszeiten waren unstetig und oft nicht planbar. Ich lebe quasi von Woche zu Woche. Natürlich bin ich froh, dass ich überhaupt noch arbeiten darf, viele haben ihren Job verloren. Dennoch macht es diese Unruhe natürlich nicht gerade einfach, auch motiviert im Studium zu bleiben und sonst alles auf die Reihe zu bekommen...
Heute möchte ich meinen Blick aber auf die Lage in Japan richten und eine Art grobe Chronologie der Ereignisse zusammenstellen...
Schon Anfang März wurden die Schulen in Japan bis in den April hinein geschlossen. An den Olympischen Spielen 2020 wollte man zu diesem Zeitpunkt noch festhalten. Die Fallzahlen waren zu diesem Zeitpunkt noch niedrig (gehalten?). Nur kurze Zeit später wurden die Olympischen Spiele auf 2021 verschoben und ab da an stiegen auch die Fallzahlen rasant an... Ob das zusammenhängt oder nur purer Zufall ist, wage ich nicht zu beurteilen. Es wurde ebenfalls drum gebeten, nur noch für wichtige Erledigungen das Haus zu verlassen. Viele Firmen stellten, falls möglich, auf Home Office um. Dennoch pendelten viele tagtäglich weiterhin zur Arbeit und zum Einkaufen. Abe Shinzo hat ebenfalls veranlasst jedem Haushalt zwei Masken zusenden zu lassen. Dies sorgte für einige Memes im Internet.
Am 16. April wurde dann der nächste Schritt begangen: Es wurde der nationale Notstand ausgerufen. Dieser wurde dann eigentlich bis Ende Mai ausgerufen, aber da wohl die Infeltionsrate in vielen Präfekturen wieder niedriger wurde, hat man diesen Notstand schon am 25.05.20 aufgehoben.
Langsam kehrt wieder eine vorsichtige Normalität zurück nach Japan.
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