oder: Setsubun, 03. Februar
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| Quelle: Japan Digest |
An diesem Tag verabschieden die Japaner traditionell den Winter und begrüßen den Frühling. Hierfür wird mit gerösteten Bohnen auf Dämonen geworfen. So sollen die Geister und Dämonen des Winters vertrieben und Glück herbeigerufen werden.
Vor allem Kinder haben an diesem Tag ihren Spaß, denn sie dürfen die Bohnen auf die als Dämonen verkleideten Eltern werfen. In ländlicheren Regionen wird dieses Fest oft noch größer gefeiert und Dämonen laufen dort dann durch die Dörfer und werden von den Kindern vertrieben. Diese rufen dabei laut: "Dämonen raus! Glück hinein!''
In vielen Tempeln und Schreinen gibts zudem Rituale und Festlichkeiten.
Wer die Bohnen danach aufsammelt und isst, vertreibt so Böses/Krankheiten und die Bohnen bringen demjenigen Glück. Hierbei ist darauf zu achten, die dem Alter entsprechende Menge zu essen.
Aber warum weiße Bohnen?
Bohne heißt auf japanisch mame und ähnelt somit dem Wort mametsu, was so viel wie "etwas Böses austreiben" bedeutet.
Japan Digest hat dazu einen interessanten Bericht veröffentlicht -> hier
Hier noch ein Youtubefilm vom Heian-Schrein aus Kyoto:

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