oder: Das Japan Book Year im Rückblick
Nun ist 2018 vorbei und infolge dessen 12 Bücher gelesen...
Heute möchte ich ein persönliches Resumee über dieses Vorhaben ziehen. Die Leseliste findet ihr hier-
Die Idee
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| Februar-Buch |
Die Idee entstand vor etwas mehr als einem Jahr, weil ich zum einen die Aktion #Japanuary als eine gute Sache empfand, sich mehr mit japanischen Filmen zu beschäftigen. Auf der anderen Seite wollte ich mein altes Hobby Lesen wieder mehr aktivieren. Ich habe einfach gemerkt, dass ich in den letzten Jahren relativ wenige Bücher gelesen habe (im Vergelich zu meiner Jugend/Kindheit). Und warum nicht Lesen und Japan verbinden?
Ich überlegte mir daher, erstmal jeden Monat ein Buch zu lesen und so einen einfacheren Wiedereinstieg ins Lesen zu bekommen.
Natürlich hätte ich es mir einfach machen können und einfach 12 Haruki Murakami Bücher lesen können, aber es sollte Abwechslung drin sein und vor allem wollte ich auch weniger bekannte Autoren in die Liste aufnehmen.
Die Vorbereitung
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| Juni-Buch |
Nun nahm ich mir die Zeit und suchte 12 Autoren im Netz. Das war manchmal nicht so einfach, weil manche Bücher, die mich ansprachen gar nicht im deutschen oder englischen Raum erschienen... Ich hatte zu Beginn der Aktion ca. 8 Bücher ausgesucht, von denen ich tatsächlich nicht alle gelesen habe... Ich behielt mir die Flexibilität, auch darauf zu schauen, welche Bücher eventuell noch auf den Markt kommen. Die Hoffnung blieb, dass ich eine Mischung aus älteren und neueren Büchern zusammen bekomme.
Die Durchführung
Ich nahm mir vor, jeden Monat zumindest das geplante Buch zu lesen. Dies war nicht immer einfach und manchmal ließ auch die Lust auf sich warten. In anderen Monaten war das Buch schnell gelesen. Hin und wieder begann ich dann das nachfolgende Buch schon 1 oder 2 Tage vor dem neuen Monat. Es war auf jeden Fall hilfreich sich nur ein Buch vorzunehmen, da es Zeiten gab, da hätte ich nie und nimmer 2 oder mehr Bücher lesen können. Dafür war auf der Arbeit und Privat einfach zu viel los gewesen.
Mein Fazit
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| September-Buch |
Die japanischen Autoren und Bücher folgen einer eigenen Welt. Oftmals wenig ausgeschmückt und eher nüchtern. Auch die Themen der Bücher sind oft schnörkellos, was für neue Leser japanischer Literatur sicher nicht immer einfach ist. Auch ich habe so manches Mal meine Probleme gehabt, der Geschichte zu folgen bzw. das Buch auch zu beenden. Mit jedem weiteren Buch habe ich mich aber an diesen einzigartigen Schreibstil gewöhnt und weiß ihn heute mehr zu schätzen. Es muss wirklich nicht immer ein Buch mit viel Action und Tamtam sein, ein ruhiges und geradliniges Buch kann ebenso spannend bzw. entspannend sein. Außerdem hat jedes Buch, egal welches Genre oder welcher Autor immer auch seine ganz eigene Message.
Würde ich so etwas noch mal machen?
Ja, auf jeden Fall. Ich werde auch in Zukunft versuchen, mehr Bücher zu lesen und eben auch japanische Autoren in meine Leseliste zu nehmen. Sich so etwas vorzunehmen würde ich jedem Bücher-Fan empfehlen. Es warten hier schon ein paar neue Bücher darauf gelesen zu werden. Das ein oder andere wird dann ebenso auf diesem Blog erscheinen.
Eine neue Challenge ist schon in Arbeit und wird noch im Laufe des Monats vorgestellt. Seid also gespannt =)
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