oder: Yatsuhashi
In Kyoto habe ich mir ein besonderes Mitbringsel in den Einkaufskorb gepackt: Yatsuhashi. Meine Lehrerin hat uns letztes Jahr eine Packung mitgebracht und die waren soooo lecker... Deshalb musste ich die mitnehmen. Auch meinen "Versuchskaninchen" daheim hats dann sehr gut geschmeckt.
Yatsuhashi sind traditionelle Süßigkeiten, die aus Reismehl, Zucker und Zimt bestehen. Die ursprüngliche Variante wird mit Anko (roter Bohnenpaste gefüllt und zu einem Dreieck gelegt). Daher kommt auch der Name, da die Form an eine Brücke erinnert. Mittlerweile gibt es auch weitere Füllungen wie Orange, Pflaume oder auch Traube.
Ich habe zwei Packungen mitgenommen und Bekannten von mir die nicht ganz traditionelle Variante angeboten. Man kann sich schließlich nicht sicher sein, ob es den Daheimgebliebenen überhaupt schmeckt (vor allem wenn sie weniger mit der Japanischen Kultur zu tun haben :))...
Durch das Reismehl sind Yatsuhashi recht klebrig und auch etwas schwer zu kauen, weshalb man sich da Zeit lassen bzw. die Süßigkeit nicht herunterschlingen sollte. Außerdem sind sie etwas süßer als erwartet. Dennoch schmecken sie einfach super!
Vielleicht schaffe ich es mal, das nachzukochen. Spannend wäre es auf jeden Fall diese Wagashi selbst zu zubereiten. :)


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