Mittwoch, 25. Juli 2018

Japan Book Year, Part 7: Was macht ein glückliches Leben aus?

oder: Wenn alle Katzen von der Welt verschwänden
Genki Kawamura



Schon wieder Ende Juli und bald ist es Zeit für meine Reise! *-* Vorher stelle ich euch aber noch das Juli-Buch meines Japan Book Year vor... :) Außerdem werden so einige interessante Beiträge kommen ;)
Geschichte: 
Ein junger Briefträger erfährt plötzlich, dass er an einem tödlichen Hirntumor leidet und nicht mehr lange zu Leben hat. Mit dieser Schreckensnachricht macht er sich auf den Heimweg. Zuhause angekommen begegnet ihm der Teufel als sein Doppelgänger. Dieser schlägt dem Briefträger einen Handel vor... Für jeden Tag, den er länger leben möchte, verschwindet eine Sache gänzlich von der Welt. Welche Sache verschwindet, entscheidet allein der Teufel für ihn... 
In seiner Angst vor dem nahenden Tod geht der Briefträger auf den Pakt ein... Schon am nächsten Tag wird der Handel umgesetzt: Es verschwinden alle Telefone. Auch am Tag darauf verschwindet wieder etwas von der Welt... Bis der Briefträger eine Entscheidung trifft... 

Meine Meinung: 
Zu Beginn muss ich klar sagen, dass dieses Buch sehr kurz ist mit seinen 188 Seiten. Für die Kürze ist zwar alles wichtige enthalten um der Geschichte folgen zu können, aber oft mangelt es etwas an Tiefe. Gerne hätte ich mehr über die Beziehung zwischen dem Briefträger und seiner Ex erfahren. Es wird nur angeschnitten, wie die Beziehung verlief und was letztlich zum Ende führte. Jedoch hatte ich oft das Gefühl, dass noch etwas zwischen den beiden steht. 
Gerne hätte ich erfahren, was wohl der Teufel nach dem Verschwinden der Katzen als nächstes auswählen würde.  
Ansonsten ist es eine sehr interessante Geschichte, die auch zum Nachdenken anregt. Vor allem geht das Kopfkino los, was wäre wenn ... von der Welt verschwinden würde? Was würde uns fehlen oder auch nicht? Im Lauf dieser kurzweiligen Geschichte merkt man, was Kleinigkeiten auslösen können. Auch wenn es einen selbst nicht so sehr betrifft, so kann es für andere schwerwiegend sein. 
Durch die Kurzlebigkeit der Geschichte konnte ich wenig Bindung zu den Protagonisten aufbauen, weshalb mich das Schicksal der Hauptperson wenig berührt hat. Der Verlauf regte zum Nachdenken an, aber wie es für den Postboten ausging, hat mich weniger berührt. 

Wer eine kurzweilige Geschichte mit Nachdenkpotenzial möchte, sollte sich das Buch mal näher ansehen! 


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen