Samstag, 13. Januar 2018

#Japanuary, Part 2: Nach langem Warten ist es endlich soweit! ...

oder: Kimi no na wa


Ja, es hat lange gedauert bis die deutsche Lizensierung endlich ins Haus stand. Bedenkt man, dass der Anime schon 2016 in den japanischen Kinos erschien und dort sofort einschlug wie ein Komet (*Wortwitz*). Doch es hat bis Ende Juli 2017 gedauert bis die deutsche Lizensierung bekannt gegeben wurde. Kein geringerer Publisher als Universum Anime hat sich die Rechte an der deutschen Veröffentlichung gesichert!

Seit dieser News ist wieder einige Zeit vergangen, aber nun läuft der Anime an zwei Terminen in ausgewählten deutschen Kinos.

Natürlich durfte ich mir das nicht entgehen lassen und habe mir den Film endlich angesehen <3.
Und im Rahmen der #Japanuary-Aktion stelle ich euch diesen Film nun vor! :) 

Story: 
Taki ist ein normaler Schüler in Tokio. Jedoch hat er in letzter Zeit öfter Träume, in denen er als Mädchen auf dem Land erwacht und ihren Tag erlebt. 

Mitsuha ist ebenfalls Oberschülerin, lebt aber auf dem japanischen Land. Sie wünscht sich ein cooler Junge in Tokio zu sein, der sich mit dem Landleben nicht zu befassen braucht und ein schönes Leben lebt. In letzter Zeit träumt sie tatsächlich, sie sei ein Junge, der in Tokio lebt und zur Schule geht. 

Bald merken beide, dass es nicht nur ein Traum ist, sondern sie tatsächlich tageweise ihren Körper tauschen. Aber warum nur? 
Sie kommunizieren über ihre Notizblöcke und Smartphones, sodass sich der jeweils andere sich besser im Leben des anderen zurecht finden kann. Bald merkt Taki, dass dieses Körper tauschen einen höheren Zweck hat...  


Meine Meinung: 
Der Film beginnt schon mit sehr stimmungsvollen Bildern, die detailreich gezeichnet sind. Man hat das Gefühl wirklich durch die Wolken über Japan zu fliegen und dort zu sein... 
Die Geschichte ist wunderschön und zu keinem Zeitpunkt langweilig. Mit viel Witz und Charme tauschen die beiden die Körper und versuchen mit dem Leben des anderen zurecht zu kommen. Anfangs sehr tollpatschig und unsicher, aber sobald sie den Regeln des Tauschs geklärt haben und die beiden sich näher kennen, geht gelingt es ihnen sehr gut. 
Kultur und Tradition werden in dieser Geschichte auch gezeigt. So kommen die Rituale des Schreins dieser fiktiven Stadt zur Sprache. Sie werden ebenso lebendig gezeigt, wie das Leben in der Stadt und der Provinz selbst. Neben der Kultur hat auch die Symbolik eine große Rolle. Oft sieht man ein verwobenes rotes Band, dass beide verbindet. Dieses Band hat in der japanischen Gesellschaft tatsächlich auch eine höhere Bedeutung. Denn viele glauben daran, dass ein unsichtbares Band zwei Menschen verbindet, die füreinander bestimmt sind.
Der Soundtrack untermalt jede Szene passend und ein Reinhören lohnt sich wirklich! Die japanische Band Radwimp hat den Soundtrack zu diesem Meisterwerk geschrieben und komponiert. 

Ich persönlich kann diesen Film nur empfehlen! Meine Erwartungen wurden tatsächlich noch übertroffen, obwohl ich durch Berichte und das Buch schon ein Bild im Kopf hatte.Zur deutschen Synchro kann ich nun nichts sagen, da ich selbst den Film auf Japanisch (mit deutschen Untertiteln) geschaut habe.


Hier noch der Trailer und ein Musikvideo von Radwimp:

 

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