Freitag, 31. März 2017

Was lange wärt, wird endlich gut...

oder カステラ (Kasutera) ....


Im 16. Jahrhundert kam dieser Kuchen durch portugiesische Kaufleute nach Japan. Über die Jahrhunderte hinweg passten die Japaner diese Süßspeise an ihren Geschmack an. In der Edo - Zeit war Kasutera eine teure Delikatesse. 
Heute wird er auf Volksfesten oder zum Tee gereicht. 

Für 1 Kuchen:
5 Eier (L)
200g Mehl 
200g Zucker 
75ml Wasser 
3 EL Honig

 
Für den Kuchen braucht ihr am besten eine 20 x 20 cm Backform mit mind. 10 cm hohen Rand. 
(Ich habe eine 17 cm Kuchenbackform verwendet, aber nur den halben Teig gemacht) 
Der Kuchen geht ziemlich auf beim Backen. 

Die Backform legt ihr mit Alufolie aus. Heizt den Backofen auf 180° C (Umluft) vor. 

Trennt die Eier. Stellt das Eiweiß in einem hohen Gefäß beiseite und mischt das Eigelb in einer Schüssel gut mit dem Zucker. 

Löst den Honig in lauwarmen Wasser auf. Danach gebt ihr löffelweise das Mehl und Honigwasser zur Eigelb-Zucker-Mischung. 

Das Eiweiß auf höchster Stufe zu Eischnee schlagen. Diesen gebt ihr dann nach und nach unter die Masse. 

Nun gebt den Teig in die Form. Klopft die Form ein paar Mal kurz auf den Tisch um Luftblasen im Teig zu entfernen. Gebt die Form nun in den Backofen. Bei 180°C für 10 Minuten und danach reduziert die Hitze auf 140° C. Bei dieser Temperatur lasst ihr den Kuchen noch weitere 50 Minuten im Backofen. Dass er so braun wird, ist gewollt. Geht die Farbe jedoch langsam in Schwarz über, deckt den Kuchen für die restliche Backzeit mit Alufolie ab. 

Nach dem Backen stürzt ihr den Kuchen auf eine mit Alufolie ausgelegte Fläche. Wickelt den noch heißen Kuchen darin ein und lasst ihn so abkühlen. Am besten über Nacht (8- 12 h). Sobald er Zimmertemperatur hat, kann man ihn auch gut in den Kühlschrank packen. 

Nun könnt ihr ihn aufschneiden und servieren. 
Luftdicht hält er sich wohl einige Tage im Kühlschrank. 





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