Oder: Ein Film von Takeshi Kitano ...
Vor einiger Zeit kam der Film Outrage aus dem Jahre 2010 auf dem Sender ZDF. Regisseur dieses Films war Takeshi Kitano, der auch eine der Hauptrollen übernommen hat. Ich habe mir den Film aufgenommen um ihn mir dann in Ruhe anzusehen...
Um was geht es denn?
Es entbrennt ein Kampf in Japans Mafia-Welt. Es beginnt alles mit einem Bankett bei einem Yakuza namens Sekiuchi. Ikemoto, sein Vertrauter und Oberhaupt eines verbündeten Clans, wird von ihm beauftragt, die Bande von Murase zu zerschlagen.
Murase versucht nach einem Vorfall in seinem Nachtclub sich zu entschuldigen und geht davon aus, dass Ikemoto auf seiner Seite ist...
Dem ist jedoch nicht so und der Kampf geht erst richtig los...
Meine Meinung:
Schon zu Anfang der Geschichte wird man ins Geschehen hineingeworfen. Erst nach und nach versteht man die Verbindungen und somit auch den Verlauf der Geschichte. Der Film wird nicht langweilig. Es kommt jedoch sehr viel Gewalt vor. Für Leute mit zartem Gemüt vielleicht nicht sonderlich geeignet. Die Machtspielchen der Klans und die Hierarchie innerhalb einer Familie kommt hier ganz gut zur Geltung.
Im Großen und Ganzen finde ich den Film okay, aber nicht herausragend. Es fehlt etwas mehr Story in dem ganzen Gemetzel. Da gibt es eindeutig bessere Filme von Takeshi Kitano. Ich würde ihn mir vielleicht wieder ansehen.
Als der Film vor 6 Jahren auf den Filmfestspielen in Cannes gespielt wurde, gab es sehr viele negative Kritiken, die vor allem die sehr anschaulichen Gewaltszenen betrafen.
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