Mittwoch, 23. November 2016

14 Wochen Japan...

oder: Das würde ich auch gern erleben...

Vor einiger Zeit war ich bei einer lieben Freundin. Wir haben Sushi gegessen und eine Anime-Serie angeschaut... Was normale Mädels in ihren 20ern an einem Samstag-Abend halt so treiben. XD ... Sie hat mir zwei Bücher gegeben, die sie selbst nicht mehr liest. 

Eines davon ist Sebastian Fickerts "14 Wochen Japan - 日本 十四 週間"

Um was gehts? 
Es geht um Sebastian Fickert, der als Anwalt für einige Zeit nach Japan an die deutsche Botschaft in Tokyo geht. Mangels Sprachkenntnissen und dann vieler Missverständnisse erlebt er einige skurrile Situationen, aber auch die Japaner sehr gut kennen. Er erzählt in seinem Buch über eben jene Erlebnisse und Beobachtungen in 52 kurzen Geschichten. 


Meine Meinung: 
Meinen Respekt hat Herr Fickert sicher. Denn es erfordert sehr viel Mut einfach in ein fremdes Land zu reisen um dort zu arbeiten und zu leben. Das ganze dann auch noch ohne große Sprachkenntnisse. Jedoch muss ich sagen, hätte er sich einen oder zwei informative Bücher über Japan durchgelesen, dann hätte er einige Situationen vielleicht vermeiden können. 
Aber dann hätte er ja kein witziges Buch schreiben können. Ich find es an und für sich ein sehr kurzweiliges und auch interessantes Buch. Viele Situationen sind amüsant, weshalb die Geschichten nicht langweilig werden. 
Der Aufbau in 52 Geschichten ist sehr gut, da man einfacher zwischendrin eine Pause einlegen kann und nicht das Gefühl hat, auf der nächsten Seite geschieht etwas spannendes. (Nichts hasse ich mehr, als an spannenden Stellen aufhören zu müssen... :x) Die Geschichten sind losgelöst und bauen nicht zwingend aufeinander auf. 

Der Schreibstil ist sehr flüssig und leicht verständlich. Ich mag das Buch sehr. Wer jedoch die Japaner wirklich kennen lernen möchte, sollte vielleicht selbst ein mal in dieses Land reisen oder zusätzlich auch auf andere recherchierte Lektüre zurückgreifen. 


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