oder: Hanasaku Iroha
Ich habe mir nun einen weiteren Anime-Film angeschaut.
In Hanasaku Iroha geht es um Ohana, die im Ryokan der Oma leben muss, da ihre Mutter Satsuki abgetaucht ist... Ohanas Oma ist eine sehr strenge Frau, die ihren Ryokan (Traditionelles Gästehaus) sehr gewissenhaft führt, weshalb auch Ohana mitarbeiten muss. Sie hat dort kein einfaches Leben. Das junge Mädchen möchte nach der Schule aus dem Ryokan ausziehen. Durch die Praktikantin eines benachbarten Ryokan findet sie alte Arbeitsberichte des Ryokans. In einem dieser Bücher hat ihre Mutter persönlich Einträge geschrieben. So lernt Ohana etwas über die Vergangenheit ihre Mutter kennen und merkt bald, dass sich beide nicht unähnlich sind...
Die Geschichte wird in Zeitsprüngen erzählt. Mal sieht man Satsuki als junges Mädchen, dann wieder ihre Tochter. Das macht es anfangs schwierig der Handlung zu folgen, aber mit der Zeit findet man sich sehr gut rein und wird mitgenommen auf eine wunderschöne Entwicklungsreise von einer Tochter zur Vergangenheit ihrer Mutter. Auch der Alltag in einem Ryokan wird etwas deutlich gemacht, da sich viel in diesem Haus abspielt und wenige andere Handlungsorte vorkommen. Dies ist keinesfalls negativ, da der Ort wesentlich zur Geschichte beiträgt und den Film/die Geschichte mitträgt.
Der Film kommt gut ohne Action oder ähnliches aus. Die Story wird nicht langweilig und auch der Zeichenstil trägt viel zum Filmerlebnis bei.
Ich kann diesen Film empfehlen!

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