oder:Dörries schönster Film <3
Fast pünktlich zum 5. Jahrestag der Katastrophe in Fukushima brachte Doris Dörrie (Kirschblüten Hanami hier) am 10. März 2016 ihren neusten Film in die Kinos. Die Regiseurin von Kirschblüten Hanami kam für diesen Film erneut zurück nach Japan. Sie drehte ihn an original Schauplätzen, den Geigerzähler immer im Blick.
Kirschblüten Hanami gefällt mir sehr, weshalb ich nun gespannt war auf diesen Film.
Fast pünktlich zum 5. Jahrestag der Katastrophe in Fukushima brachte Doris Dörrie (Kirschblüten Hanami hier) am 10. März 2016 ihren neusten Film in die Kinos. Die Regiseurin von Kirschblüten Hanami kam für diesen Film erneut zurück nach Japan. Sie drehte ihn an original Schauplätzen, den Geigerzähler immer im Blick.Deshalb ließ ich es mir nicht nehmen und ging ins Kino.
Um was geht es in diesem Film?
Marie flieht vor ihrem eigenen Leben aus Deutschland nach Japan. Dort möchte sie bei der Organisation Clowns4Help den Betroffenen der Katastrophe helfen. Aber auch dort scheitert sie. Anstatt wieder zu fliehen bleibt sie jedoch in Japan bei der etwas störrischen Satomi, die ihr Haus in Fukushima nicht aufgeben möchte. Dafür entscheidet sie sich in der Sperrzone zu leben. Sie will es wieder aufbauen und Marie möchte ihr dabei helfen. Bald merken beide, dass sie von ihrer Vergangenheit beeinflusst werden und sind sich gegenseitig eine Stütze ebendiese Vergangenheit loszulassen.
Meine Meinung
Was soll ich sagen? Ich komme gerade aus dem Kino und bin völlig platt. Doris Dörrie hat mit diesem Film wirklich ein Meisterwerk in Schwarz-Weiß geschaffen. Sie geht mit dem schrecklichen Schicksal der in Fukushima lebenden Personen sanft um und erzählt anhand von den Figuren Satomi und Marie ein Stück aus dem Leben dort. Sie zeigt beispielsweise, dass es fast nur noch ältere Menschen in diesen Notunterkünften gibt, welche seit 5 Jahren bestehen. Dies geschieht beiläufig und trotzdem bemerkt man die Schwere dieser Aussage. Die Beziehung zwischen den beiden Frauen ist anfänglich schwierig, da beide mit sich und ihrer Vergangenheit zu kämpfen haben und dies spürt man förmlich und lebt mit. Und doch nähern sie sich langsam an und werden Freunde.
Erst Stück für Stück wird klar, was geschah und wie sehr es an den Frauen nagt.
Es ist zudem sehr herzerwärmend wie sich beide trotz der Unterschiede annähern und eine schöne Art finden miteinander umzugehen.
Dieser Film hat mich tief bewegt und wird mich auch noch einige Zeit beschäftigen. Er erzählt das Leben und dass man immer auch eine Zukunft hat, egal wie düster die Vergangenheit war. Ein Film, der das Leben feiert und uns zeigt, wir haben nur dieses eine und sollten es nutzen!
Die beiden Schauspielerinnen und Frau Dörrie haben einfach sehr gute Arbeit geleistet. *-*
Ich kann nur noch zwei Dinge dazu sagen:
1. Geht ins Kino und schaut ihn an!
2. Danke, Frau Dörrie, für solch einen tollen Film! <3 Hier der offizielle Trailer:
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