oder: Die japanische Variante der Pfannkuchen... <3
Ich habe ja von meiner lieben WiMa damals eine Packung Okonomiyaki-Mehl + Soße bekommen. Natürlich habe ich dieses damals gleich ausprobiert und fand es einfach hammer.... <3
Leider habe ich es vergessen Bilder davon zu machen. Natürlich war dies nicht der einzige Grund dieses Rezept nochmals zu kochen.
Okonomiyaki gibt es in zwei Versionen: Kansai-Style und Hiroshima-Style. Der Unterschied besteht im wesentlichen darin, dass bei der zweiten Variante Bratnudeln und Spiegelei, etc...
Im Prinzip kann man Okonomiyaki mit allem möglichen belegen.
Eigentlich gehören Bonito-Flocken auch zum Belag, aber ich mag Fisch nicht unbedingt... ;)
Zutaten:
Okonomiyaki-Mehl
Weisskohl/Spitzkohl (Ich habe aus der Not heraus mal ein Eisbergsalat verwendet, geht auch...)
1 Ei
Wasser nach Bedarf
Frühlingszwiebeln
Mayonnaise
Okonomiyaki-Sauce
Bonito-Flocken
Zuerst mischt man das Mehl, das Ei und das Wasser zusammen, so dass man einen dickflüssigen Teig hat. Dann schneidet man das Kohl klein und mischt es unter. Die Mischung muss etwas dickflüssig sein, sonst zerbricht das Okonomiyaki später beim Wenden.
Eine Pfanne mit Öl erhitzen und dann die Teigmischung reingeben. Etwas platt drücken und braten. Jetzt könnt ihr weitere Zutaten drauf legen. Ich habe beispielsweise schon eines mit Würstchen gemacht.
Dann wendet ihr das Ganze. Ich habe bei Token auf ihrem Bento Lunch Blog eine gute Methode gefunden. Ihr schiebt das Okonomiyaki auf einen Teller/den Pfannendeckel und stülpt anschließend die Pfanne drauf. Das Ganze umdrehen und den Deckel/Teller herausnehmen. So vermeidet ihr das Zerbrechen des Okonomiyaki.
Nach dem Ausbacken wird das Okonomiyaki mit der Sauce bestrichen, mit Mayonnaise überzogen und mit geschnittenen Frühlingszwiebeln bestreut.
Ich habe dieses Mal Eisbergsalat genommen, da ich kein Weisskohl/Spitzkohl bekam. Das Grundrezept geht von Weisskohl aus, aber ich habe nun schon öfter gelesen, dass der deutsche Weisskohl etwas dicker ist wie der japanische und man deshalb eher Spitzkohl nehmen soll.
Den Eisbergsalat nahm ich als weitere Alternative und muss sagen, es ging ganz gut. Nur wurde das Okonomiyaki mit dem Salat etwas labbriger.
Trotzdem schmecken mir beide Varianten sehr gut.


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