Mittwoch, 13. September 2017

Der Tag, an dem die Geschichte sich änderte...

oder: Als die Sonne vom Himmel fiel ... 


Der Film "Als die Sonne vom Himmel fiel" wurde schon vor zwei Jahren veröffentlicht und macht seit dem seine Filmtour. Nun war es auch endlich soweit, dass er im Friedrichsbau in Freiburg gezeigt wurde. Auch die Autorin Aya Domenig stand im Anschluss stand im Anschluss Rede und Antwort auf unsere Fragen.

Um was geht es? 
Aya Domenig dokumentiert in diesem Film das Leben ihrerer Großeltern und gibt ihnen, sowie weiteren Opfern von Hiroshima die Möglichkeit zu Wort zu kommen... Sie beleuchtet hierbei sowohl die Vergangenheit Hiroshimas als auch das gegenwärtigere Schicksal von Fukushima. Sie zeigt, wie sich die Menschen gegen die Atomnutzung aussprechen und lässt persönliche Einblicke zu... 


Meine Meinung:
Es ist eine sehr einfühlsame Dokumentation, die einen mit in das Leben eines Arztes mitnimmt, der in Hiroshima gearbeitet hat. Sie beleuchtet dabei nicht nur die Arbeit auch den gesellschaftlichen Umgang mit dem Geschehen. Vor allem die privaten Einblicke in das Leben dieser Familien trägt dazu bei die Geschichte lebendig zu machen. Auch im Gespräch nach dem Film wurde einem klar, dass Aya Domenig sich sehr mit der Thematik beschäftigt hat und während ihrer Recherche nicht nur an der Oberfläche blieb. Eine sehr gute Dokumentation, die man eigentlich gesehen haben muss... Leider ist der Film nicht großflächig in den gängigen Kinos zu sehen. Weshalb es auch 2 Jahre dauerte bis er bei uns zu sehen war. Hierfür ein Dank an alle Organisationen, die das möglich gemacht haben!

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